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This work is licensed under a Creative Commons Attribution-Noncommercial-No Derivative Works 3.0 Unported License. drogy-info.cz / Novinky odjinud / Ärzte Zeitung - Sucht / Drogen Ärzte Zeitung - Sucht / DrogenHeroinabgabe noch bis Mitte 2008 in Hamburg
Hamburg will seine Heroinambulanz vorerst mit einer Ausnahmegenehmigung weiterführen.
In Designer-Klamotten zum Traumhaus fliegen
Den Computer hochfahren und die Kaffeemaschine an - das waren morgens seine ersten Handgriffe. "Ich bin ein PC-Junkee", gesteht Oliver Haardt. Irgendwann ist ihm das normale Leben entglitten, eine Online-Welt ersetzte zunehmend die Realität.
Bundesärztekammer informiert mit Leitfaden über Arzneisucht
Woran erkennen Ärzte, dass ein Patient abhängig von Medikamenten ist? Ein neuer Leitfaden der Bundesärztekammer leistet Hilfestellung und gibt Hinweise, was zu tun ist, wenn eine Abhängigkeit wahrscheinlich ist.
Aufklärung soll Jugendliche vom Rauschtrinken abhalten
Ärzte und Apotheker sollen stärker für die Folgen des Medikamentenmissbrauchs sensibilisiert werden. Darauf wies die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Sabine Bätzing (SPD) gestern bei der Vorstellung des Drogen- und Suchtberichtes hin.
Heroinbehandlung - "wir haben erheblichen Zeitdruck"
Gegen die Einstellung des bundesweiten Heroin-Modellprojekts Ende Juni dieses Jahres hatte die Frankfurter Gesundheitsdezernentin Manuela Rottmann (Die Grünen) mit einer Klage reagiert. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) in Bonn hat nun auch schriftlich erklärt, dass das Projekt in Frankfurt am Main weitere drei Jahre fortgeführt werden könne.
Arzneimittelsucht - wird das Ausmaß maßlos überschätzt?
Mit mindestens 1,4 Millionen Menschen wird in Deutschland die Zahl derjenigen angegeben, die süchtig nach Arzneimitteln seien. Doch nicht alle Experten halten diese Zahl für zutreffend. Möglicherweise liegt sie viel zu hoch.
Mädchen rauchen um der schlanken Linie willen
Rund jedes dritte Mädchen raucht, um abzunehmen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Schülerbefragung der DAK zum Rauchverhalten von Jugendlichen im Rahmen der Kampagne "Just be smoke-free".
Abhängigkeit von Tabletten wird unterschätzt
In Deutschland sind nach Untersuchungen der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) 1,4 bis 1,9 Millionen Menschen von Medikamenten abhängig - ähnlich viele wie von Alkohol.
Vareniclin erleichtert bei Nikotinsucht den Entzug
Statt vor Restauranttüren zu frieren, wollen viele Raucher lieber ganz auf Zigaretten verzichten. Dabei hilft ein neues Medikament, das seit März an Selbstzahler verordnet werden kann.
"Ich wollte wissen, was so geil an dem Zeug ist"
Alkohol, Speed, Heroin: Wolfgang Kiehl hat viele Drogen ausprobiert. Er wurde süchtig und kriminell. Heute schildert Kiehl im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) seine Erlebnisse vor Schülern in Norddeutschland.
Heroinprojekt - Frankfurt/Main erhält eine Ausnahmeregel
Zweieinhalb Monate vor dem Auslaufen des Heroin-Modellversuchs hat die Stadt Frankfurt/Main eine mündliche Zusage für eine Fortsetzung des Projekts erhalten.
Tabakentwöhnung gehört in Hände von Ärzten
Tabakentwöhnung gehört zu den essenziellen Aufgaben der Ärzte - das war der einheitliche Tenor beim Kardiologen-Kongress in Mannheim. Denn: Rauchen ist ein wesentlicher kardiovaskulärer Risikofaktor.
Stadt Frankfurt will weiter Heroin abgeben
Mit einer Klage will die Stadt Frankfurt erreichen, dass sie weiterhin synthetisches Heroin an Schwerstabhängige abgeben kann.
Neuer Leitfaden zur Medikamentensucht
Ein neues Bewusstsein im Umgang mit Schlaf- und Beruhigungsmitteln fordern die Bundesärztekammer (BÄK) und die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft. Beide haben dazu gestern in Berlin einen Leitfaden für Niedergelassene zur Behandlung gefährdeter und bereits abhängiger Patienten vor.
Bundeszentrale klärt Bürger über Alkohol auf
Mit einer nationalen Aktionswoche vom 14. bis 18. Juni wollen die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen für mehr Verantwortungsbewusstsein beim Alkoholkonsum werben.
Alkohol ist gefährlicher als Cannabis
Britische Forscher halten Alkohol und Tabak für gefährlicher als Cannabis und Ecstasy. Dies geht aus einer Beurteilung von legalen und illegalen Rauschmitteln hervor, in dem sowohl die körperlichen und sozialen Folgen des Missbrauchs berücksichtigt wurden.
Koalition streitet über staatliche Heroinabgabe
Im Streit um die Fortführung der staatlichen Heroinabgabe an Schwerstabhängige haben sich die Fronten in der großen Koalition verhärtet.
Heroinprojekt - erneuter Vorstoß der Opposition
145 Abgeordnete der Oppositionsfraktionen haben einen Gesetzesentwurf erarbeitet, in dem sie die Fortsetzung der heroingestützten Behandlung Schwerstabhängiger fordern.
Jeder fünfte Jugendliche hatte einen Rausch
Jeder fünfte Jugendliche zwischen zehn und 16 Jahren war nach eigenen Angaben schon einmal betrunken. Regelmäßig konsumieren aus dieser Altersgruppe zwei Prozent Alkohol, immerhin elf Prozent trinken unregelmäßig.
Drogensüchtige brauchen weiter Hilfsangebote
Niedrigschwellige Hilfsangebote für Drogensüchtige wie Drogenkonsumräume sind nach wie vor notwendig. Das zeigen Erfahrungen aus Nordrhein-Westfalen.
Opposition plant Gesetzentwurf zur Heroinabgabe
Die Opposition im Bundestag will die große Koalition beim Streit um die Legalisierung der therapeutischen Heroinabgabe an Schwerstabhängige in Zugzwang bringen.
Drogenrat ist gegen Ausnahmen vom Rauchverbot
Der Nationale Drogen- und Suchtrat hat die Bundesländer vor einem Ausscheren beim geplanten Rauchverbot in Gaststätten gewarnt.
Arzthelferin als Drogendealerin in der Praxis?
Handel im großen Stil mit Rauschgift soll eine Arzthelferin in Kaiserslautern betrieben haben. Zum Teil habe sie die Drogengeschäfte nach Angaben der Polizei sogar an ihrem Arbeitsplatz in der Praxis abgewickelt.
Schüler "Tanzen gegen die Sucht"
Tanzen gegen die Sucht: Die AOK Bremen/Bremerhaven und sechs Bremer Hauptschulen haben ein Modellprojekt zur Suchtbekämpfung gestartet. Name des Projektes: "Kribbeln im Bauch".
Hoppe will in allen Kneipen klare Luft
Als inkonsequent und unbefriedigend hat Bundesärztekammerpräsident Hoppe die von den Gesundheitsministern geplante Regelung zum Nichtraucherschutz kritisiert. An Hoppes Seite: die Vorsitzende des Verbraucherschutzverbandes Edda Müller.
SPD will Diamorphin-Abgabe dauerhaft sichern
SPD-Parlamentarier um den Bundestagsabgeordneten Gregor Amann wollen die Abgabe von Diamorphin an Schwerstabhängige gesetzlich regeln (wir berichteten kurz). Dazu sollen das Betäubungsmittelgesetz, das Arzneimittelgesetz sowie die Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung geändert werden.
Gesetzentwurf zur Heroinabgabe
Mehrere SPD-Bundestagsabgeordnete wollen noch in dieser Woche einen eigenen Gesetzentwurf einbringen, damit Heroin für schwerstabhängige Opiatkonsumenten als Arzneimittel zugelassen wird.
Hoppe will Rauchverbot via Arbeitsschutz
Der Präsident der Bundesärztekammer Professor Jörg-Dietrich Hoppe hat Bundesarbeitsminister Franz Müntefering aufgefordert, ein Rauchverbot in Gaststätten über das Arbeitsschutzgesetz durchzusetzen.
Hausärzte können viel dazu beitragen, Suchtkranken zu helfen
Der hohe Alkoholkonsum in Mecklenburg-Vorpommern taucht regelmäßig in jeder Gesundheitsstatistik des Landes auf. Nirgendwo in Deutschland ist der Alkoholmissbrauch so hoch wie an der Ostseeküste. Allgemeinmedizinerin Margrit Spiewok und ihr Team gehören zu den Praxen, die dagegen ankämpfen.
Die Flucht in virtuelle Welten hinterlässt auch Spuren im Gehirn
Es gibt kein "Hallo", keinen kurzen Blick zwischen der Mutter und ihrem Sohn. Er verschwindet in seinem Zimmer, schließt die Tür, fährt den PC hoch. Spielen und abschalten, denkt er. Sie hadert mit sich.
Rauchverbot in Kneipen - viele Ideen, aber kein Konsens in Sicht
Dass die Gesundheitsminister der Länder (GMK) heute nach ihrem Gipfeltreffen in Hannover eine Friedenspfeife rauchen werden, ist eher unwahrscheinlich. Zu unterschiedlich sind die Positionen im Streit um den Nichtraucher-Schutz.
Popsängerin in Entzugsklinik
Die Popsängerin Britney Spears hat nach turbulenten Tagen im Rampenlicht eine Entzugsklinik aufgesucht. Sie sei "freiwillig" zur Behandlung in eine Reha-Anstalt gegangen, sagte ihr Manager Larry Rudolph der US-Zeitschrift "People".
Verbund soll Suchtkranken in Stuttgart helfen
Einen Suchthilfeverbund haben der Caritasverband, die Evangelische Gesellschaft Stuttgart, Release Stuttgart, Lagaya sowie das Klinikum Stuttgart gegründet. Ziel des Verbundes ist es, die Versorgung von suchtabhängigen Menschen besser abstimmen zu können.
SPD will Gesetz für staatliche Heroinabgabe
Im Streit um die Heroinabgabe an schwer drogenabhängige Patienten drängt die SPD auf eine gesetzliche Grundlage.
Heroin als Arznei - das ist sinnvoll!
Im Streit um die kontrollierte Abgabe von Diamorphin an Schwerstabhängige deutet sich ein fauler Kompromiss an: Unionsfraktionschef Volker Kauder hat sich dafür ausgesprochen, zumindest jene 330 Patienten, die derzeit noch Diamorphin erhalten, auf diese Weise weiter zu behandeln.
Wenn geistig Behinderte süchtig werden
Immer mehr Menschen mit geistiger Behinderung leben selbstständig und kommen unbeaufsichtigt mit legalen Suchtmitteln in Kontakt. Doch es gibt kaum Programme zur Suchtprävention für diese Gruppe.
Pro: Breite Koalition für Fortführung
Für eine Fortführung des Modellprojekts zur Heroinabgabe an Schwerstabhängige setzen sich die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing (SPD), sowie die Gesundheitsdezernenten aller sieben beteiligten Städte ein.
Studie: Heroinbehandlung ist Methadonsubstitution überlegen
Das "Modellprojekt zur heroingestützten Behandlung Opiatabhängiger" ist ein vom Bundesgesundheitsministerium, den Bundesländern Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Hessen sowie sieben deutschen Städten getragenes Projekt. Es wurde 2002 mit 1032 Heroinabhängigen gestartet und wissenschaftlich begleitet.
Contra: Union gegen Regelversorgung
Die Unions-Fraktion im Bundestag lehnt die Regelversorgung von Schwerstabhängigen mit synthetisch hergestelltem Heroin (Diamorphin) ab.
"Dann geht der Teufelskreis von vorne los!"
Das bundesweite "Modellprojekt zur heroingestützten Behandlung Opiatabhängiger" wird wohl nicht fortgeführt. Obwohl eine multizentrische Studie seine Erfolge belegt, soll die Behandlung von Schwerstabhängigen mit Diamorphin nicht in die Regelversorgung aufgenommen werden. Patienten wie Colin, der seit Jahrzehnten an der Nadel hängt, können das nicht verstehen.
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